7. Juli 2014

Bye ESO - Hallo SKYRIM!

Ein Wunder ist geschehen! Ich melde mich zurück aus meinem Dornröschenschlaf. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie brauchte ich ihn.

In den letzten Monaten in denen ich nicht gebloggt habe, ist tatsächlich so Einiges passiert, an dem ich euch in den nächsten Wochen teilhaben lassen möchte. Doch fangen wir heute zur Einstimmung mit einem Thema an, mit dem ich mich äußerst intensiv beschäftigt habe, zumindest bis kurz nach dem offiziellen Start...

The Elder Scrolls: ONLINE


Als ich zu Beginn des Jahres einen Beta-Key für die Testphase erhalten habe, habe ich mir fast Freudenlulu ins kleine Höschen gemacht, weil ich mich auf kein anderes Game in 2014 (ausgenommen Dragon Age: Inquisition) derart freute.

Und so folgte ich den Anweisungen und fröhlichen Glückwünschen in der Beta-Mail von Bethesda, lud die Daten in einer nachtüberdauernden Aktion herunter und konnte das MMORPG dann irgendwann in den frühen Morgenstunden zum ersten Mal anspielen (nachdem ich mich natürlich angemeldet hatte).


Da man in der Beta keinen Kaiserlichen spielen konnte, entschied ich mich für eine Nord mit dem wohlklingenden Namen meiner wunderbaren Kriegerin aus Dragon Age 2. Nachdem man seinen Charakter hübsch nach seinen Vorlieben angepasst hatte, fand man sich auch mitten im Spiel in einer Gefängniszelle wieder, in der man sogleich von einem Propheten heimgesucht wurde. Sobald der Prophet mich und meinen Charakter auf den neusten Stand gebracht hatte, wurde die Zelle von einem NPC geöffnet, sodass das Verlies in einer Art Tutorial verlassen werden konnte. Sobald ich wieder frische Luft atmete, befand ich mich in einem Auffangbecken für Neulinge, in der großen Welt von ESO. Hier gab es dann erste kleine Quests und bei denen man sich mit der Steuerung vertraut machen konnte. Coole Sache und schick gemachtes Tutorial für Leute, die noch nicht sonderlich vertraut mit PC- und Onlinegames sind.

Wenn man dann die anfänglichen Bereiche hinter sich lies, tauchte man in eine riesige und meiner Meinung nach, recht schöne Welt ein (die man auf Grund der Quests und der enormen Stärke bzw. z.T auch Masse der Gegner anfänglich eigentlich nicht offen erkunden kann). Ich bin ein großer Fan von Wasser und daher stets auf die Umsetzung des Wasser gespannt. Bei ESO finde ich diese wirklich gelungen und auch für ein Onlinerollenspiel hat das Game eine solide Grafik.


Die Steuerung und das Kampfsystem hatte ich auch schnell drauf und so konnte man in der Beta schon ordentlich leveln. Und so suchtete ich die Beta mal allein, aber meist gemeinsam mit Freunden in einer kleinen Räuberbande.


Von der Beta und der Sammelleidenschaft ohnehin angefixt, kaufte ich mir zum Release des PC-Games sofort die ESO Imperial Extended Box mit Molag Bal Figur und freute mich wie blöd, endlich meinen geliebten Kaiserlichen spielen zu können.


Natürlich musste ich das Game wieder herunterladen und installieren und durfte mich nun für einen der beiden Megaserver entscheiden. Europa oder Amerika? Ich entschied mich für Letzteres. Danach durfte ich mir meine Abovariante aussuchen - wie war das mit einem Monat gratis und so??? Die Abogebühr wurde mir sofort freudestrahlend abgezogen, obwohl ich für LÄCHERLICHE 110 € diese Extended Box erstanden habe. Erster Minuspunkt für ESO. Dafür bekam ich jedoch einige hübsche Kleinigkeiten als Extracodes zur Superbox dazu, die ich natürlich zeitgleich einlöste, um dann endlich mit dem Game zu beginnen, auf das ich mich seit der Beta noch mehr freute.

Wieder durfte ich mir einen Charakter erstellen und wie bereits gesagt, entschied ich mich für das Volk der Kaiserlichen (Hallo? Ich bin einfach eine Prinzessin ;) - Nein, ich spielte bereits in Skyrim eine Kaiserliche und mag die Werte, was Redegewandtheit etc. betrifft). Bei den Kaiserlichen konnte ich dann meine Haare auch richtig schwarz machen, was bei den Nord nicht möglich ist... Pluspunkt, zumindest für die Kaiserlichen. Leider blieb mir mein Betacharakter, der mir schon ans Herz gewachsen war, nicht erhalten. Weiterer (allerdings nur ein kleiner) Minuspunkt für ESO.

Mit meinem neuen Charakter wachte ich dann wieder in dem Gefängnis auf und wieder kämpfte ich mich durchs Tutorial, um dann in der freien, offenen ESO-Welt großartige Abenteuer zu erleben. Ich kämpfte anfänglich für mich allein und levelte ein wenig. Irgendwann war dann der Tag gekommen, an dem ich mit Headset und Skype im Hintergrund mit einem Freund Monster kaputt machen wollte. Dabei ist es dann auch geblieben, da wir auf unterschiedlichen Servern spielten. Und DAS ist doch einfach nur SCHEIßE und somit ein riesiger Minuspunkt. Auch das Recht einen Kaiserlichen zu spielen, welches man sich mit der Imperial-Edition erworben hat, kann man eigentlich knicken. Denn vergleiche ich meine Kaiserliche mit meiner Nord, war es unheimlich schwer, die Kaiserliche im Form einer Kriegerin, so wie ich sie spiele, allein durch die meisten Quests zu bekommen.

Somit mein Fazit für ESO: Das Game ist ganz nett und die Grafik für ein Onlinerollenspiel recht gut (und vorallem nicht so ekelhaft bunt wie WOW), jedoch ist es die 12,99 € pro Monat definitiv nicht wert.

Daher verbleibe ich mit gekündigtem ESO-Abo bei Skyrim. Denn allein spielen kann ich hier auch, allerdings mit besserer Grafik, keine monatlichen Gebühren, Mods und einer ebenfalls riesigen Welt, die ich tatsächlich vollkommen frei erkunden kann (ohne das mich jemand sofort tötet o.ä.).



Kommentare:

  1. Dieses verdammte Spiel.
    Viel zu lange hab ich den Titel gehypet bis ich endlich meinen Beta-Key bekommen hab. Ich habe viel zu vielen Leuten das Ohr abgekaut von wegen: "Das wird mega gut! Dynamische Welten mit Spielern, die frei herumlaufen! Das wird der Wahnsinn!". 4 Stunden Spielzeit und ich hatte keine Lust mehr. Die ganze Euphorie ist verschwunden. Ich habe versucht mich mit der Story anzufreunden und irgendwie die Charaktere mir einzuprägen. Hat alles nichts genützt. Keine Sympathie in jedweder Hinsicht. Als Bretone wollte ich eigentlich kleine Armeen mit mir herziehen, aber irgendwie hat das alles nicht so funktioniert wie ich es wollte. Vielleicht wollte ich zu sehr, dass es ein Skyrim-Nachfolger wird.
    Die monatliche Gebühr ist meiner Meinung nach Halsabschneiderei. Das Spiel an sich ist schon unglaublich teuer (Die Molag Bal Figur sieht aber richtig episch aus!), weswegen ich jederzeit zu Skyrim oder sogar Oblivion greifen würde. Ich gebe zu, es gab ziemlich niedliche Ideen, wie die ganze Sache mit der Tarnung. Nur leider ist mir echt nichts mehr im Kopf geblieben. Die Sache mit den verschiedenen Allianzen finde ich dennoch super interessant, weswegen ich mir das in einem folgenden Elder Scrolls für den Singleplayer wünschen würde.
    Die Grafik ist dennoch sehr stimmig und angenehm. Was ich einfach in den ersten Minuten am coolsten fand waren die Animationen der Mitspieler, wenn sie irgendetwas im Menü gemacht haben. Das war gut. Yep.
    Jedenfalls viel Spaß beim Skyrim spielen, aber vergiss nicht auf die Zeit zu gucken. Im Endeffekt ist man für 3 Monate mehr im Drachenblut-Fieber.
    "What does it mean to combine magic? Magic plus magic is still magic." -M'aiq the Liar
    Hab gehört, diese Berühmtheit ist auch in ESO präsent. Hätte ihn nur zu gerne getroffen!

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  2. Ich konn MMO's ja leider nichts abgewinnen. Aber schön das du wieder wach bist ;)

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  3. Die Imperial Extended Box ist richtig toll *.*

    Liebe gruss

    Kira von whatagloriousmess.blogspot.de

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